Die Geschichte der IG
Pienzenauer Schlosswacht

Bereits Anfang März 2006 entstand die Idee, eine eigene Mittelaltergruppe zu gründen. Damals lud eine Crew von Hobbyfilmemachern Emanuel Kölbl (Freiherr Hans von Pienzenau) zum Dreh eines Fantasie-Mittelalter-Streifens ein. Drehzeit war im September desselben Jahres, Drehort das Schloss Baumgarten, nahe Pfarrkirchen im Rottal. Die Filmleute arbeiteten dort mehrere Tage mit dem Schloss als Kulisse. Emanuel Kölbl, der damals noch Mitglied in einer anderen Mittelaltergruppe war, kam auf die Idee, selbst eine Gruppe zu gründen, dieses Mal eine, die Schloss Baumgarten quasi als Stammschloss haben sollte. Emanuel Kölbl hob nun also eine eigene Mannschaft für das Projekt aus. Den ganzen Winter lang war Material und Wissen über das Schloss und seine Herren gesammelt.
Erste Schritte ...

Den ersten Auftritt hatte die frisch ausgehobene Gruppe im Mai des Jahres 2007, als wir vom Schlosspächter als Mittelaltergruppe samt Lager auf die Gartenausstellung in Baumgarten eingeladen wurden. Im September 2007 folgte das erste Mittelalterfest „Hortacris“, ebenfalls auf Schloss Baumgarten. Dieses Fest bestritten wir damals nur mit vier Leuten. Es war zu dieser Zeit unmöglich, viele Gewandete mit vollständiger Ausrüstung und ausgestattetem Lager aufzubieten.
Geburt der Pienzenauer Schlosswacht

Schloss Baumgarten war fast 250 Jahre lang im Besitz der Pienzenauer gewesen. Emanuel Kölbl stellt nun Hans von Pienzenau dar, welcher die Festung Kufstein 1504 gegen den späteren Kaiser Maximilian verteidigte. Unsere Darstellung spielt also circa 1465-1504. Emanuel Kölbl hatte sich vom Pächter des Schlosses Aufenthaltsgenehmigung und Auftrittsmöglichkeiten, und von den Erben der Familie Pienzenau das Namens- und Wappenrecht versichern lassen.
Anfang 2008 erfolgte dann die Abnabelung von der ursprünglichen Gruppe, bei der unser Gründer Mitglied gewesen war. Auch bekam die jetzt unabhängige Gruppe ihren offiziellen Namen: „Pienzenauer Schlosswacht.“
Es folgten einige schöne Veranstaltungen, bei denen wir dabei waren. Die Gartenausstellung in Baumgarten wurde zu einem festen Termin, ebenso die Burghausener Sonnwendfeier und das Burgfest, um nur die Wichtigsten zu nennen.

Foto: Peter Seger
2009 - ein ereignisreiches Jahr

2009 wuchs die Gruppe weiter an, denn immer wieder kamen neue Interessenten dazu. Wir unterhielten bei einer Vielzahl von Auftritten das Volk durch Schau- und Freikämpfe, durch Lagerleben und Musik. Im Juni ging es nach Schloss Frauenstein an der österreichischen Grenze, nach Ortenburg und zur Burghausener Sonnwendfeier. Im Juli Burghausener Burgfest und Rhottalmünster, im August sorgten wir in Neumarkt St. Veit für Unterhaltung. Sogar einen Fernsehauftritt bescherte uns dieses Fest. Dem folgte ein Auftritt in Seemannshausen und schließlich in Freyung, wo sich unsere Krieger berühmten Profi-Schaukämpfern, den „Münchner Barbaren“, stellten.
Hut ab vor dieser wirklich beeindruckenden Truppe!

Foto: Peter Seger
2010 - Zuckerbrot und Peitsche

Dieses Jahr kann man nur mit diesen beiden Worten beschreiben. Schon während der Winterpause hatten sich einige Mitglieder von uns getrennt, um eine eigene Gruppe zu gründen - Historya entstand. Und als wäre das nicht genug, fiel das erste Lager des Jahres (Burg Frauenstein)im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser. Unsere Zelte standen die ersten beiden Tage knöcheltief im Schlamm. Doch das Wochenende entschädigte uns dafür mit Sonne und Hitze.
Die Sonnwendfeier war wieder eine Katastrophe. Der Dauerregen machte das Fest fast unmöglich und nur wenige Gruppen kamen.
Nach Gern kommst du gern - Das schönste und ruhigste Lagerleben bisher - denn die Fussballweltmeisterschaft hatte weit mehr Besucher hatte als unser Fest.
Das Burgfest Burghausen ist nicht nur eines der größten Feste bei uns, es lagern auch Unmengen von Gruppen dort. Kein Wunder, dass der Platz knapp bemessen war und die Hitze tat ihr Übriges. Dennoch war es ein wunderschönes Fest, das uns allen viel Freude bereitet hat.
Auch Neumarkt Sankt Veit ist klein aber fein. Schön war es, und wir wurden wieder fürstlich bewirtet.
Genau so wie in Freyung, wo wirklich alles bestens funktionierte, bis aus die Eiseskälte.
Dafür war Julbach ein Chaos. Keine Gage, kaum Verpflegung und zum Schluss vier Verletzte aus der Schlacht.
So ging es immer weiter. Bis wir die Hexe zu Halloween austreiben konnten und dem Schurken einen Pfahl ins Herz stießen.

Foto: Peter Seger
2011 - Der Aufstieg

Herbert und Nicole, die eine zeitlang bei Historya waren, kehrten zu Beginn des Jahres 2011 offiziel heim zu den Pienzenauern.
Einen verfrühten Saisonauftakt feierten wir bereits im März mit einem Auftritt bei einer Autogrammstunde von Iny Lorentz. Als lebende "Deko" umrahmten wir die Bestseller-Autorin im Globus in Mühldorf am Inn.
Dem folgten Pressetermine in Landshut und in Kufstein zur Ankündigung der Ritter-Feste auf diesen Burgen. Die so entstandenen Filme kann man unter der Rubrik "Presse" sehen.
Das Ritter-fest in Kufstein
Vorläufiger Höhepunkt war das Ritter-Fest in Kufstein. Schon logistisch ist es eine Herausforderung, da nur eine enge Serpentinen-Straße den Berg hinauf führt, die man unmöglich mit voll beladenen Hänger fahren kann, ein Traktor zog statt dessen die Ausrüstung hinauf. Doch hier müssen wir mal ein ganz dickes Lob an die Organisatoren des Ritter-Fests aussprechen: Sie haben alle Schwierigkeiten der ungewöhnlichen Location mit Bravour gemeistert und den Gruppen trotz allem ein verhältnismässig stressfreies Aufbauen ermöglicht.
Natürlich hat Kufstein eine besondere Bedeutung für uns, schließlich wurde Hans von Pienzenau, den unser Anführer Emanuel darstellt, von Maximilian den I. enthauptet, nachdem er im Landshuter Erbfolgekrieg mit 50 Mann die Festung gegen des Kaisers Heer verteidigt hatte. Erst, als Maximilian die Burg mit den damals modernsten Kanonen hat sturmreif schießen lassen, übergab Hans von Pienzenau die Festung und wurde mit 17 seiner Mannen hingerichtet.
Als Schlosswache bekamen wir zwei Bastionen zur Verfügung gestellt, und nachdem wir es uns heimelig eingerichtet hatten, fragte eines unserer Kinder begeistert, ob das nun unser neues Zuhause sei.
Im Prolog zur täglich stattfindenden Nachstellung der legendären Schlacht kehrte Emanuel wie sein historisches Vorbild spöttisch die Mauern mit einem Besen ab, und auch im Kampfe durften wir täglich beweisen, dass wir auf Kommando verlieren können. - Noch ein schönes Zitat eines unserer Kinder nach der Schlacht: "Wo ist Papa - immer noch tot?"
Gern und Burghausen
Sehr gut gefallen haben uns wieder die Mittelaltertage in Gern - doch leider kamen nur wenige Besucher, woran neben dem unbeständigen Wetter auch eine Zeitungsfalschmeldung Schuld war - denn die Zeitung hatte behauptet, das Fest würde am Samstag um 19 Uhr statt um 10 Uhr beginnen!
Um den wenigen Zuschauern wenigstens einen unvergesslichen Event zu liefern, taten wir uns mit befreundeten Gruppen zusammen für eine halb improvisierte, halb choreographierte Feldschlacht mit Comedy-Elementen. Ein Dankeschön an die Mitwirkenden Odins Hörner, Wächter des Nordens und Martin am Katapult.
Das Burgfest zu Burghausen war wieder wunderschön, und der Veranstalter kam aufgrund unseres Gruppenzuwachses unserer Bitte nach einem größeren Lager-Platz nach - worüber wir uns besonders freuen, da wir wissen, dass der Platz in Burghausen eng bemessen ist.
Besonders gefreut haben dürfte sich auch unser Hauptmann Hektor Mamoldt, der vom Herzog selber in einer Zeremonie seinen Ritterschlag erhielt.
Neumarkt Sankt-Veit und Freyung
In Neumarkt Sankt-Veit überliessen wir die Organisation erstmals Emanuels Stellvertreter Kay Kirchhöfer aka. Hauptmann Hektor Mamoldt. Freiherr und Freifrau kamen also nur als Besucher und überliessen der Mannschaft Aufbau und Organisation des Lagers. Das klappte alles zu unserer vollsten Zufriedenheit. In Zukunft wird sich Emanuel aka Freiherr Hans von Pienzenaz nur noch in seinen Thron setzen und den Anderen beim Arbeiten zusehen ;-)
In Freyung waren wir leider nicht so gut besetzt: Viele nutzten die letzten Wochen der großen Ferien, um in den Urlaub zu fahren oder bekamen überraschenden Besuch. Aber auch in geringer Besetzung hatten wir viel Spaß auf dem Fest und schöne, improvisierte Gemeinschaftsauftritte mit den Wächtern des Nordens und dem Sommeregger Haufen.
Der Saisonabschluss: Landshut
Zum ersten Mal fand auf der Trausnitz in Landshut das Ritterfest statt. Bei schönstem Spätsommer-Wetter lagerten wir vor der Burg. Das Fest kam auch bei den Landshutern gut an, die in Scharen auf die Burg strömten.
Nicht zu vergessen: Die Brautentführung, die Hauptmann Mamoldt und Freiherr Hans inszenieren liessen. Die Mitwirkenden waren: Die "fiesen" Wikinger von Milites Anguis, die sofort den Part der Entführer übernahmen, und der mutige Pikentross der Haunsberger, die militärisch stramm in Formation standen und alles abschirmten. Und natürlich Hauptmann Mamoldt, mit etlichen mutigen Pienzenauern, der heldenhaft sich den Militen entgegenstellte.

Zum Abschluss erschien noch ein Artikel über uns in der Miroque, Ausgabe Nr. 8 - I/2012.


Fotos: Peter Seger
2012 - Am Zenit

Zum Saisonauftakt winkten wieder Pressetermine in Landshut und Kufstein, die uns einige hübsche Zeitungsartikel einbrachten.
Das Burgfest Frauenstein
Sehr wohl fühlten wir uns wieder auf Frauenstein. Ein lauschiges Plätzchen unter Bäumen, freundliche Gastgeber und schönes Wetter - was will man mehr. Gefreut hat es uns auch, dass zwei ehemalige Mitglieder in Frauenstein bei uns mitgelagert haben - Wiedersehen macht Freude.
Ritterfest Kufstein
In Kufstein hatten wir dieses Mal strahlenden Sonnenschein. Da unsere Mannschaft im vergangenen Jahr enorm gewachsen ist, brauchten wir dringend mehr Platz. So stellten uns die Veranstalter freundlicherweise zusätzlich zu unserer Bastion noch ein Stück Wiese zur Verfügung - wir lagerten also gleich an zwei Orten auf der Burg.
Die "letzte Schlacht des Pienzenauers" wurde wieder mit viel Dramatik und einigen "Special Effects" inszeniert - ein Lob an die Moderatoren und alle Mitwirkenden.
Sonnwendfeuer und Hochzeitsfeier

Die Sonnwendfeier Burghausen war wieder verregnet und lockte nur wenige Zuschauer. Dafür kann man in der Abteilung "Filme" ein Video von Basti und Nadine mit den Feuerpois bewundern.
Am 16.06. heiratete schließlich Kay seine Verlobte Sandra in stimmungsvollem, mittelalterlichen Ambiente. Es war eine wunderschöne Feier, die uns allen viel Spaß machte. Wir wünschen dem Brautpaar alles Gute!
Mittelaltertage Gern
Auch dieses Jahr waren wir gern in Gern, wenn uns auch die Hitze zu schaffen machte. Diese machte auch dem Publikum zu schaffen, das leider nicht sehr zahlreich erschien. Doch die Wenigen wurden doch recht gut unterhalten von Künstlern, Gauklern, und unserem Versuch, einen gefangenen Landsknecht zu verkaufen.
Burgfest Burghausen
In Burghausen feierten wir einen Doppelgeburtstag, nämlich den der Freifrau und den der neuen Köchin Petra. Petras Schwester Margit, eine begnadete Köchin, bereitete uns gemeinsam mit ihren weiteren Schwestern ein wunderbares Festbankett mit drei Gängen, bestehend aus jeweils drei bis vier Speisen. Wir schlugen uns also mit köstlichen Speis und Trank beim Gelage die Bäuche voll, um dann dem Gesang unserer Bardin Steffi zu lauschen.
Rhottalmünster
Rhottalmünster ist ein kleines, feines Marktfest. Hier genossen wir das herrliche Wetter und unterhielten das Publikum mit einer Kampfshow - bis eine Horde Kinder und mit Strohballen besiegt hat.
Auftritte in Hotels
Ein kleiner Teil unserer Gruppe trat Ende Juli und Anfang August schließlich bei den Hoffesten der Hotels Sternsteinhof und Chrysanthihof in Bad Birnbach auf. Hier unterhielten wir die Kurgäste mit Waffenshow, Feuershow, Schaukampf und Schauprozessen. Unter anderem klagten wir den Hotel-Chef selber an, mit dem Teufel im Bunde zu sein - wie sonst hätte er ein so leckeres Buffet ausrichten können?
Amerang und Landshut
Relativ spontan entschieden wir uns, dieses Jahr auch in Amerang zu lagern, da drei unserer Neu-Anwärter, die in der Nähe wohnen, ausdrücklich darum gebeten haben. Und tatsächlich hatte der Freiherr von Crailsheim die Freundlichkeit, uns drei Wochen vor Festbeginn noch einen Platz zuzusichern. Zu unserer Freude waren unsere direkten Nachbarn die Söldner zu Pfarrkirchen, zu denen wir einen guten Draht haben.
Ritterfest Landshut
Den Saisonabschluss bildete wieder das Ritterfest in Landshut. Hier verstärkten einige der Söldner zu Pfarrkirchen unsere Mannschaft in einem Gemeinschaftslager. Es war zwar eisig kalt und regnerisch, trotzdem genossen wir die Tage auf der Trausnitz, nicht zuletzt dank der guten Organisation des Doc-Teams. Unser Kampf-Nickerl dürfte sich auch sehr gefreut haben, als sie in Landshut offiziell vor versammelter Mannschaft zur Frau Hauptmann ernannt worden ist.





2013 - Eine gute Zeit

Auch dieses Jahr wirkten wir wieder bei Presseterminen für Kufstein und Landshut mit, außerdem noch bei einem Werbeauftritt für das Ritterfest in den Kufstein Galerien.

Ritterfest Kufstein
Unser erstes Fest war wieder Kufstein. Die Schlacht um Kufstein und die Hinrichtung des Hans von Pienzenau durften wir dieses Mal gemeinsam mit den anderen Gruppen auf der Hauptbühne darstellen. Frau Hauptmann Kampfnickerl hat zu diesem Zweck extra eine täuschend echte Attrappe des Kopfes unseres Freiherren gebastelt.
Stein an der Traun
In Stein an der Traun lagerten wir in der Burg. Während der Touristenführungen stellte unser Freiherr den Raubritter Heinz von Stein dar, die Freifrau die entführte Waltraud, andere Pienzenauer spielten Heinz von Steins Gefolge.
Burgfest Burghausen
Burghausen war wieder ein wunderschönes Fest. Besondere Ehre wurde uns zuteil, als der Veranstalter uns bat, beim Umzug am Samstag die Leibgarde des Herzogs zu verstärken - was wir natürlich mit Freude und Stolz taten!
Amerang
Da unser Freiherr im August Urlaubssperre hat, überliessen wir die Organisation und Vorbereitung von Amerang ganz Jenny, Petra und Wolfe. Diese Feuerprobe haben sie bestens überstanden und ein gutes Lager bereitet.
Ritterfest Landshut
Saisonabschluss bildete wieder das Ritterfest in Landshut. Bei sommerlichen Temperaturen und bester Laune bildeten wir ein riesiges Gemeinschaftslager zusammen mit dem Söldnertross zu Pfarrkirchen und der Kaiserlichen Akelei.



2014 - Zufriedenheit
Ritterfest Kufstein
Bei sommerlichen Temperaturen besuchten die Gäste in Strömen unser Lager, und wir gaben unser Bestes, sie zu unterhalten. Auch dieses Jahr fand die letzte Schlacht des Pienzenau auf der großen Hauptbühne statt, und unser Freiherr verlor täglich seinen Kopf.
Stein an der Traun
In Stein an der Traun lagerten wir diesmal vor der Burg. Eine Uhu Familie lebte in Höhlen über unserem Lager, und beobachtete das Treiben interessiert. Leider stürzte ein Jungvogel bei einem ersten Flugversuch ab, aber der Veranstalter Christian Domeier rief sogleich einen Falkner an, der das verletzte Tier abholte. Wir wünschen "unserem" Uhu gute Besserung!
Mittelaltertage Gern
In Gern ließen wir uns etwas Besonderes einfallen: wir klagten unseren Freiherren an! In einer Show gemeinsam mit Germanitas Ferri wurde er in den Pranger gestellt und einer jeden Untat beschuldigt, die uns gerade einfiel. Unter anderem Satansbund, denn wie sonst könnte er in Kufstein jeden Tag von Neuem geköpft werden!
Burgfest Burghausen
Burghausen fand diesmal ausnahmsweise nicht auf der Burg, sondern am Bergerhofgelände statt, da die Brücken der Burganlage gerade renoviert wurden. Schön war, dass wir diesmal richtig viel Platz hatten, aber wir freuen uns trotzdem, wenn das Fest im nächsten Jahr wieder auf der wunderschönen Burg stattfindet.
Schloßfest Freyung
In Freyung wiederholten wir, in Zusammenarbeit mit den "Wächtern des Nordens", unsere Pranger Show. Der Freiherr wurde dieses Mal mit Eiern und Küchenresten beworfen. Sehr zur Freude der großen und besonders der kleinen Zuschauer, die gegen eine Spende selbst mitwerfen durften. Nebenbei haben wir unsere Wikinger-Freunde im Verdacht, dass ihnen das Ärgern des Freiherrn verdächtig viel Freude bereitet!

Alles in allem war es eine rundum gelungene Saison, die allen Beteiligten viel Spaß und Spannung gebracht hat.



2015 - Das laufende Jahr
Vor der Saison
Das Jahr fing gut an - der Roman "Die Wächter von Kufstein", geschrieben von unserer Freifrau, erschien, und erhielt durchgehend 5 Sterne Bewertungen auf amazon. Einige sympathisch wirkende Mittelalter-Begeisterte meldeten ihr Interesse an, in Zukunft bei uns mitzuwirken, und wir sind gespannt, wie sie sich diese Saison machen werden.
Ritterfest Kufstein
In Kufstein spielte zwar das Wetter nicht immer so mit, wie wir es uns gewünscht hatten, und ein paar von uns fielen wegen Krankheit aus, doch verbrachten wir auch bei Regen eine schöne Zeit auf der mächtigen geschichtsträchtigen Festung. Sonntag und Montag schien sogar zeitweise die Sonne. Unsere neuen Mitglieder haben sich gleich gut bewährt.

Mittelaltertage Gern
eigentlch hatten wir in Gern geplant, die Geburt des Kindes von Freiherr und Freifrau zu feiern, doch ließ es noch auf sich warten. Trotzdem waren alle bei bester Laune, feierten und freuten sich auf die baldige Niederkunft. Auch unsere Show "Verrat des Freiherren", in Zusammenarbeit mit Germanitas Ferri, dem Henkersgsindl und Odins Hörner kam wieder gut beim Publikum an.




Geniesst die wunderschönen Impressionen unserer Fotographen im BILDERBUCH


Foto links: Peter Seger

ENDE